philosophisches Denken ist..

Was passiert dabei im Gehirn?
-Mit der linken Hemisphäre nehmen wir wahr (sinnliche Wahrnehmung).
Parallel dazu nimmt die rechte Hemisphäre die Möglichkeiten wahr.
-Danach betrachtet die linke Hemisphäre, sie setzt sich mit dem Wahrgenommenen auseinander.
Wahrend dessen werden in der rechten Hemisphäre aus den Möglichkeiten Entwicklungen (ein möglicher Ablauf).
-Jetzt ist die linke Hemisphäre mit dem Beobachten beschäftigt, die rechte Hemisphäre formt aus möglichen Entwicklungen eine Zukunft.-
Die linke Hemisphäre schließt nun mit dem Begreifen und Verstehen ab.
Die rechte Hemisphäre nutzt den Abschluss (Erkenntnisse) für einen Anfang, es geht weiter.
-So hat philosophisches Denken mit dem „inneren Auge“, unbewussten Vorgängen zu tun.
Das Unbewusste kann in uns sprießen, es produziert dann mehr Ideen, als wir verarbeiten können und dies meist nur einmal. Lösungen kommen oft im Schlaf oder kreative Ideen in der Badewanne. Ganze Bücher sin schon so geschrieben worden.
Kunst und Mathematik sind Beispiele für Richtungen, die dieses ganzheitliche Denken fördern.
So war Albert Einstein ein gutes Beispiel für einen ganzheitlichen Denker.
Die Philosophie fördert Begabung, weil sie herausfordert.
Sie schützt vor der Reduktion von Ressourcen, hält uns aktiv, kreativ.
Ist damit eine Vorraussetzung neu Wege zu erkennen, neue Möglichkeiten zu sehen und ermöglicht wirklich bedeutende und verändernde Leistungen.
Unterricht findet derzeit meist nur linkshemisphärisch statt (Es existiert ein genauer Plan und eine genaue Vorstellung über eine Stunde), es geht Potential verloren.
Bei ganzheitlichem Unterricht (beide Hemisphären) existiert nur eine klare Vorstellung von der Sache (Inhalt), der Vorgang ist aber unklar, er entwickelt sich während des Unterrichtes.
Ein solcher Unterricht hält intuitiv die Phasen menschlichen Denkens ein (siehe
„Wie informiere ich hirngerecht“).
Er bietet eine größere Chance begabte Geister hervorzubringen.
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Fjucarde - 4. Jun, 01:59