Geschichte der Philosophie und Paedagogik

Aufgabe bis zum 26.05. : Schreiben Sie ein Traktat über die Intuition!

Intuition (lateinisch intuitio: Anblick, Anschauung)

Die Intuiton wird in der Philosophie als Bauchgefühl oder als spontane Erkenntniss, die nicht auf begriffliche Reflexion basiert, gesehen.
Sachverhalte und Gegebenheiten werden unmittelbar erfasst, ohne viel darüber nachzudenken. Einige Philosophen, darunter Baruch Spinoza, sehen die Intuition sogar als die höchste Form der Erkenntniss. Also als noch mehr als Erkenntnisse, die über die Sinneswahrnehmung oder aus Erfahrung (wissenschaftliche Erkenntnisse) gewonnen werden.
Die intuitive Erkenntis ist der empirischen entgegengesetzt, die die menschliche Erkenntnis allein auf Erfahrung zurückführt, sowie der rationalen Erkenntnis, die davon ausgeht, dass die Erkenntnis von der Vernunft bestimmt wird.
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Aufgabe bis zum 26.05. : Wählen Sie einen Begriff aus dem Begriffskalender und begründen Sie Ihre Wahl!

Ich habe den Begriff " Bilder" vom 20. Mai 2005 gewählt.
Es geht hier um Bilder, die entstehen oder nicht entstehen wenn wir ein Wort hören. Entsteht kein Bild, so hat das Wort für den Einzelnen keine Bedeutung.

Ich habe diesen Begriff gewählt, weil es für mich nur zu logisch erscheint, dass für jedes Wort eine Art Bild oder neuronale Verknüpfung zu etwas bildlichem existiert. Jerder Mensch benutzt vielleicht andere Bilder. Das führt zu anderen Meinungen und Persönlichkeiten, die die Menschen voneinander unterscheiden.
So bekommt man außerdem einen Eindruck, wie das Gehirn funktioniert.
Das finde ich faszinierend.
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philosophieren heißt

Alles Werdende ist zugleich Entstehen und Vergehen.

Philosophieren heißt Fragen und Sammeln. Wer am Denken der anderen vorbei denkt, zeigt sich entweder naiv oder arrogant.

Eine Idee, das ist etwas, das man anschauen kann (= konkret), als auch etwas, das sich denken lässt (= abstrakt).

Die Einsicht bleibt eine positive Utopie unseres Alltags, eine Kraft, die uns antreibt, unsere eigenen Grenzen möglichst weit zu verschieben, damit unser Handlungsspielraum wächst.

Je intensiver eine Aufgabe uns in Anspruch nimmt, und bald erregt und steigert, bald ermüdet und niederdrückt, desto leichter kann es geschehen, dass wir diese Quelle vernachlässigen. Die wirklich großen Männer der Weltgeschichte haben alle entweder zu meditieren verstanden oder doch unbewusst den Weg dorthin gekannt

Das Gehirn reduziert das Erzeugen von Gedanken im Verlauf der Kindheit und stellt es gewöhnlich spätestens mit beginnender Pubertät ganz ein. Mit Einstellen des Denkens schließt sich gleichzeitig das innere Auge, und die Fähigkeit, die Wirklichkeit in fantasievoll gestalteten möglichen Welten durchzuspielen, erlischt. Das Gehirn reduziert das Gestalten des Daseins auf Reprojizieren von Erfahrungen (Identifikation) und Projizieren von Modellen (Interpretation).
Wenn das Hirn von seiner Umgebung nicht gefordert wird, fördert es auch keine schöpferischen Beiträge für diese Umgebung mehr.


Eignen Sie sich für die Philosophie?
Sie haben gute Chancen, wenn sie mindestes eine Frage mit „ja“ beantworten können.



• Schreibe ich regelmäßig eigene Texte?
• Male, zeichne oder gestalte ich regelmäßig räumlich?
• Komponiere ich regelmäßig?
• Spiele ich seit meiner frühen Kindheit ein Instrument
und übe leidenschaftlich?
• Betreibe ich leidenschaftlich Mathematik?
• Interessiere ich mich seit meiner Schulzeit für eine
Wissenschaft und forsche leidenschaftlich?
• Bringe ich seit meiner Kindheit besondere sportliche
Leistungen und trainiere ich leidenschaftlich?

Mit offenen Augen durch die Welt gehen, das bedeutet das Vermögen, die Dinge zu durchschauen. Die Augen werden durch das innere Auge geöffnet. Die Sinne werden erst durch den Geist geschärft. Insofern ist Philosophie auch eine Sehschulung.

Die Nahrung des Gehirns ist das Denken und damit ein Schlüssel zu Philosophie.

Einführung in die Veranstaltung

Geschichte der Philosophie und Pädagogik - unter dem Aspekt von Lehren und Lernen betrachtet.

Nach Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite)

-Die Philosophie (griechisch φιλοσοφία, zusammengesetzt aus φίλος = Freund und σοφία = Weisheit) heißt wörtlich aus dem Griechischen übersetzt: "Liebe zur Weisheit" bzw. einfach "zum Wissen" - denn sophía besitzt zunächst einmal jemand, der ein Fachmann für etwas ist. Wahrscheinlich tritt die Wortprägung Philosophie das erste Mal bei Platon auf.

-Pädagogik ist die traditionelle Bezeichnung für die wissenschaftliche Disziplin, die sich mit Bildung und Erziehung befasst. Synonym dazu wird auch der Begriff ’’Erziehungswissenschaft’’ benutzt. Ihr kommt die Doppelrolle zu, sowohl Bildungs- und Erziehungszusammenhänge zu erforschen, als auch – als Handlungswissenschaft – darüber zu reflektieren, wie Bildungs- und Erziehungspraxis gestaltet und verbessert werden kann.

-Der Aspekt (Blickrichtung) bezeichnet in der Linguistik eine verbale Kategorie, die in bestimmten Sprachen ein morphologisches Mittel zur Beschreibung der internen zeitlichen Struktur oder anderer inhaltlicher Merkmale eines Vorgangs darstellen.

Auf unseren Kurs bezogen:

Bewusstes Handeln (Päd.) aufgrund von Durchblick (Phil.).
Dabei wollen wir uns deren Geschichte anhand des Lehrens und Lernens ansehen (Aspekt).
Für uns geht es dabei natürlich auch darum, Möglichkeiten zu sehen (Theorie) und umzusetzen (Praxis).

-Unsere Vorlesung handelt von Leuten, die sich im Handeln und Denken verstehen.
-Ist doch die Philosophie das "Denken" der Gesellschaft und wer sich nicht für Geschichte interessiere, an deren Ende wir uns befinden, gäbe sich nur mit dem Ende eines Filmes zufrieden.
-Wir befinden uns am Ende der Geschichte, die Zukunft steht ja nicht fest.
-Da man Philosophieren reaktivieren muss und nicht erlernt, liegt der Schlüssel in der Vergangenheit, der Geschichte, in unserer Kindheit.
-Die Geschichte zeigt uns immer wieder geistige Abstürze aufgrund von Eitelkeit und Intoleranz, am Ende der Geschichte zu stehen heißt, Verantwortung für die Zukunft zu haben.
-Sich selbst verstehen heißt, seine Geschichte zu kennen.

Der Gestaltpsychologe Rudolf Arnheim hat einmal gesagt, "Sobald wir wahrnehmen, gestalten wir auch."

Er weist damit darauf hin, dass wir unsere Welt so sehen, wie sie uns passt, wie wir sie haben wollen. Eben so, dass wir am besten mit ihr klar kommen.
So leben aber viele in ihrer Welt, Realität, ohne sie richtig wahrzunehmen.
Wir müssen auch die Folgen sehen und können nicht alles nach unseren Vorstellungen verändern! Dies will uns die Philosophie zeigen.


Die zerbrochene Schale

Götter - Gott - Gottmensch - Mensch
Religionen - Glaubenskrieg - Unglauben
Hirn - Gehirn - Hälften
Leben - Lebewesen - Einzelwesen

1 Beispiel:
Als zerbrochenes, geschichtsloses Wesen verstehen wir die eigene Muttersprache nicht

2 Beispiel:
Als geschichtsloses zerbrochenes Wesen verstehen wir keine Begriffe (z.B. Kleinkind erklären).

3 Beispiel:
Als geschichtsloses zerbrochenes Wesen sind anfällig für Aberglauben

Körper, Geist und Seele befinden sich nicht im Einklang, gebrochene Wesen, „traurige Menschen“ trauern dem hinterher, was sie hätten sein können.
Was sie sehen ist selbstverständlich, was nicht, wird nicht beachtet.
Das Wort lässt sich durchaus wie ein Bilderrahmen vorstellen. Ohne Bild hat dieser Rahmen keine Funktion. Für das Gehirn ist das Wort eine neuronale Adresse für Bilder. Ohne Bilder ist ein Wort gleichsam neuronal unzustellbar. Bildlose Worte wirken wie nicht empfangen.
Gefährlich werden Begriffe dann, wenn sie zum Aberglauben verführen.

Unser Geist, dass Gehirn erfasst Möglichkeiten, die wir auf verschiedene Weise wahrnehmen können.

Möglichkeit: Ich kann etwas machen.
mögliche Wirklichkeit: Es ist möglich, dass ich etwas mache.
Wirkliche Wirklichkeit: Ich mache etwas
mögliche Möglichkeit: unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich, dass ich etwas mache.

Die Philosophie lehrt Möglichkeiten sehen.
Die Philosophie ist eine Möglichkeit, sich gegen das Leben und Entwicklungen auf den Weg zu machen.
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